Ortsverein

Geschichte des Ortsvereins Misburg

Aus einem Arbeiter-Lesezirkel wurde im Herbst 1906 in der Gemeinde Misburg der sozialdemokratische Wahlverein aus der Taufe gehoben. Das Kurhaus Friedenstal am Mittellandkanal war das Gründungslokal der Misburger SPD. Der Ortsverein gehört seit der Verwaltungs- und Gebietsreform 1974 dem Unterbezirk Hannover-Stadt an.
Aus dem Ortsverein Misburg sind eine Reihe von Mandats- und Funktionsträger auf kommunaler und landespolitischer Ebene hervorgegangen. Zu nennen sind insbesondere:

1946 - 1952 Gustav Bratke, ehemals Gemeindevorsteher in Misburg, Oberbürgermeister der Stadt Hannover
1986 bis heute: Axel Plaue als Landtagsabgeordneter

Seit 1946 - mit 2 Unterbrechungen zwischen 1981 - 1986 und 1996 - 2001 stellt die SPD in Misburg den Bürgermeister bzw. den Bezirksbürgermeister im Stadtgebiet Misburg-Anderten. Dies waren Otto Wichert, Franz Groß, Robert Busch, Harry Pott, Klaus Schulze (der auch stellvertetender UB-Vorsitzender in Hannover-Land war), Herbert Engelhard. Seit 2002 bekleidet Knut Fuljahn dieses Amt.
Hauptverwaltungsbeamte waren August Kleinert und bis zur Eingemeindung 1974 Willi Blume.

Die Ortsvereinsvorsitzenden von 1973 - 2003 waren Klaus Schlulze, Harry Pott jun., Axel Plaue, Udo Marciak, Renate Bermanseder und Friedrich Ahlers.

Als Arbeitskreis und -gruppen waren die AfA, AsF, 60plus, Juso AG und die Falken aktiv. Der Stadtteil Misburg veränderte sich seit 1974 von einem Industriestandort immer mehr zu einem Wohngebiet. Durch den Verlust von Großindustrie gingen viele Arbeitsplätze verloren. Mit der Neuansiedlung von Gewerbe und der Motorisierung der Bevölkerung nahm die Verkehrsbelastung stetig zu. Meyers Garten als Zentrum von Misburg war und ist immer noch ein "Nadelöhr". Die Stadtbahnanbindung an das Verkehrsnetz Hannover wurde schon 1968 diskutiert. Der Rat der Stadt Hannover konnte sich bis heute zu keiner Entscheidung durchringen. Die Notwendigkeit einer Stadtbahnanbindung besteht aber weiterhin.

Der Stadtteil Misburg ist ein lebendiger Ort, der im Grünen eingebettet ist, geblieben. Hierfür sthen der Ortsverein und seine gewählten Vertreterinnen und Vertreter ein.